Am Samstag, den 01. Dezember, machten wir uns auf den weiten Weg nach Heidelberg-Rohrbach. Gerade beim Spiel gegen den Tabellenführer schrumpfte unser Kader aus den verschiedensten Gründen auf nur noch 7,5 Spieler.

Im ersten Satz funktionierte alles wie am Schnürchen. Eine Aufschlagserie nach der nächsten ließ unseren Vorsprung schnell auf 16:2 heranwachsen. Auch die Auszeiten des Rohrbacher Trainers bei 11:2 und 20:7 konnten uns nicht stoppen. Alles klappte und der erste Satz endete mit einem Trainerpunkt, denn Aushilfscoach Marianne nahm beim 24:14 eine taktische Auszeit und der entscheidende letzte Aufschlag von Rohrbach landete im Netz.

Wir stellten uns für den folgenden Satz auf mehr Gegenwehr ein und mahnten davor, das Spiel nun zu leichtfertig zu nehmen. Bis zur 18:7-Führung schien der Matchplan aufzugehen, doch dann schlichen sich wieder Eigenfehler in unser Spiel ein und Rohrbach wurde immer konstanter in ihrer Annahme und den eigenen Aufschlägen. Zum Ende hin wurde es noch einmal knapp, aber wir konnten mit 25:23 und 2:0 in Führung gehen.

Der 3. Satz ähnelte dem ersten, allerdings spiegelverkehrt. Wir bekamen nichts mehr auf die Reihe, nahezu jeder Aufschlag endete in einem Fehler und wir mussten uns mit 14:25 geschlagen geben.

Im folgenden Durchgang wollten wir den Sack zu machen und die 3 Punkte mit nach Mannheim nehmen. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe mit tollen Aktionen auf beiden Seiten. Der Kampfgeist war riesig, leider endeten die meisten langen Ballwechsel mit einem Punkt für die TSG. Am Ende reichte es nicht ganz und wir gaben auch diesen Satz mit 22:25 ab.

Die Entscheidung musste also im Tiebreak fallen. Ein variables Angriffsspiel ermöglichte uns eine 14:10-Führung. Das musste doch für den Zusatzpunkt reichen, oder? Wir wollten es noch einmal unnötig spannend machen, ließen Rohrbach noch einmal herankommen aber konnten schließlich mit 16:14 gewinnen.

Auch die gewonnenen Punkte (102:101) zeigen, wie ausgeglichen die Partie war. Dass wir ohne Wechseloption so gut mithalten oder zeitweise das Spiel sogar dominieren konnten, macht uns stolz. Die 2 Punkte nehmen wir gerne mit nach Hause!

Es spielten: Franz (Z), Michelle und Steph (AA), Katja und Eileen (MB), Sissi (D), Tanja (L) und Marianne (Coach).