H2 vs. HTV 4 3:0 (25:12 25:14 25:15)
H2 vs. TSG HD-Rohrbach 3:0 (25:18 25:14 25:18)

Mit einer überragenden Mannschaftsleistung in allen Elementen, einer absoluten Kaltschnäuzigkeit und grandiosen Stimmung wird die Herren 2 verdient Meister der Landesliga!!!! Aber immer der Reihe nach:
Am vergangenen Samstag war endlich der letzte und endscheidende Spieltag der Saison 2016/2017 gekommen. Viel Werbung wurde im Vorfeld der beiden Spiele gemacht und möglichst viele Fans mit Freibier und Freihugo in die Halle gelockt. Doch damit es ein Endspiel für unsere Fans zu bewundern gab, musste erst einmal die Pflicht erfüllt werden.

H2@ASC Feudenheim 3:0 (25:22 25:17 25:12)

Na bitte wer sagt’s denn!!! Herren 2 gewinnen auch in Feudenheim mit 3:0, und somit ist das heiß ersehnte Saisonfinale nun schon zum Greifen nah. Aber immer der Reihe nach:
Am vergangenen Samstag stand für uns das letzte Auswärtsspiel der Saison 2016/2017 auf dem Spielplan, obwohl für einige Spieler die Entfernung zur Brüder-Grimm Halle in Feudenheim sogar geringer ist als zu unseren eigenen Heimspielen. Die Derbies gegen den Mannheimer Stadtrivalen haben immer einen einzigartigen Charakter, doch diesmal hatte das Spiel eine besondere Brisanz, da wir bei einem Sieg weiterhin die Chance auf das „Finale Dahoam“ wahren konnten. Trotz einiger organisatorischer Schwierigkeiten im Vorfeld des Spieltags, fanden sie dann doch 9 und mit etwas Verspätung 10 willige und bis in die Haarspitzen motivierte VSGler den Weg nach Feudenheim. H3 Mittelblocker Björn gab seine Premiere bei der H2, da etatmäßiger Mittelmann Coen am Vorabend noch auf einer Aprés-Ski-Party die Sau rausgelassen hatte und dadurch mit etwas Verspätung und leicht verkatert nach Mannheim zurückkehrte.

Das Duell gegen den direkten Konkurrenten um den Nichtabstieg KIT SC endete für die VSG-Herren mit einer 1:3-Niederlage.

Trotz großer Aufstellungsschwierigkeiten beim Gegner schaffte man es im ersten Satz nicht einen Vorsprung über die Zeit zu bringen.
Satz 2 war geprägt von Nervosität auf Mannheimer Seite und konnte ebenfalls nicht für sich verbucht werden. 0:2-Rückstand, obwohl alle Möglichkeiten vorhanden waren selbst 2:0 in Führung zu liegen. Ein für die Mannheimer gewohnter Spielverlauf in dieser Saison.

Mit dem Rücken zur Wand war der Druck in Satz 3 dann weg. Debütant Alessandro Saitta zog im Zuspiel gekonnt die Fäden, das Side-Out war nicht mehr von leichten Fehlern gestört und der Block besann sich endlich auf seine Fähigkeiten. Außerdem war Malte Kremer im Angriff nicht mehr zu halten. Der Anschluss war hergestellt.

Leider wollten die VSG-Herren in Satz 4 wieder mit dem Kopf durch die Wand, statt selbigen einzuschalten. Aufschlag, Block und Abwehr funktionierten – die Angriffsleistung war jedoch nicht clever genug, um nach einer Aufholjagd zum 20:20 die Wende herbeizuführen. Dazu kam allmählich auch der Kräfteverschleiß, der es dem KIT SC dann leicht machte, den Satz- und Matchgewinn herbeizuführen.

Bereits kommende Woche will man es besser machen und gegen den Heidelberger TV aus der oberen Tabellenhälfte ohne Druck aufspielen. Das Heimspiel beginnt am Samstag, den 11.03.2017 um 16 Uhr in der GBG-Halle.

H2@ VC Hoffenheim 3:0 (75:48 – 25:14 25:20 25:14)

Am vergangenen Samstag stieg in Hoffenheim ein wahres Schlüsselspiel für die Mannen der H2 und zwar der führende in der Auswärtstabelle (wir) gegen den Führenden in der Heimwertung (der VC Hoffenheim). Ein Schlüsselspiel war es in dem Sinne, dass wir bei einem Sieg weiterhin die Chance auf ein echtes Endspiel um den Titel im allerletzten Spiel der Saison aufrechterhalten konnten, was uns am Samstag mit Bravour auch gelungen ist.

Siege gegen KappelrodeckEigentlich hätte man nach der bescheidenen Leistung vom vergangenen Wochenende eine ungemütliche Trainingswoche erwartet. Im Dienstagtraining haderte man dann schließlich auch noch mit der glatten Heimniederlage gegen Konstanz. „Da hat man schon die Enttäuschung gemerkt und in dem einen oder anderen hat es gewaltig gebrodelt. Umso wichtiger war es, dass man sich nach dem Training zusammengesetzt hat und die richtigen Schlüsse vor dem nächsten Spiel gezogen hat. Da kamen viele gute Impulse aus dem Team“, fasst Kapitän Florian Wassermann die Aufarbeitung des letzten Spiels zusammen.

Herren 2 @ AVC St.Leon-Rot 3:0 / 78:59 (28:26 25:18 25:15).
Am vergangenen Samstag fuhren wir zwar ohne Trainer Uwe und Maskottchen Andi dafür aber mit Bartoz‘ Klappfahrrad ausgestattet zum zweiten Auswärtsspiel dieser Rückrunde beim AVC St. Leon-Rot. In der Vorrunde trennten wir uns am ersten Spieltag der Saison 2016/2017 mit 3:0. Doch trotz dieses eindeutigen Ergebnisses und der gesteigerten Intensität im Training (jedenfalls für diejenigen die anwesend waren) galt es das Team von der AVC nicht zu unterschätzen.

Im Duell gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf ließ die H1 zahlreiche Chancen liegen und hätte gut und gerne mit 2:0 Sätzen in Führung liegen können.

Mangelnde Kaltschnäuzigkeit auf Mannheimer Seite ließ die beiden ersten Sätze jedoch jeweils knapp enden, obwohl man zwischenzeitlich ein gehöriges Punktepolster angehäuft hatte. Satz 1: 23:25, Satz 2: 25:23.

Die folgenden Sätze erspielte sich der Gegner früh einen Vorsprung und war insbesondere über seine Außenangreifer sehr erfolgreich. Mannheim konnte dem an diesem Tag nicht genug entgegensetzen und musste sich letztlich mit 1:3 geschlagen geben.

Hat man an diesem Tag Chancen liegen gelassen, sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen, wird die Aufgabe kommende Woche ungleich schwerer. Gegen den designierten Oberligameister aus Kappelrodeck hängen vor allem auswärts die Trauben besonders hoch. Einigkeit herrscht im Vorfeld jedoch darüber, dass man mit mehr Entschlossenheit und mehr Einsatz in dieses Spiel gehen möchte, dann ist für Mannheim auch gegen diesen Gegner etwas möglich.

Die H1 setzt ihre Siegesserie fort und holt weitere zwei Punkte im Abstiegskampf, der sich immer mehr zuspitzt.

Satz 1 glich aus Mannheimer Sicht einem Offenbarungseid. Lethargisch in der Annahme, fehlerhaft im Angriff, kurzum: eine uninspirierte Leistung, die in einem deftigen 25:14-Satzerfolg für die Gäste aus Südbaden mündete.

Taktikfuchs Nando Zinela zog aus diesem Satz jedoch die richtigen Konsequenzen. „Wir mussten das Risiko aus unseren Aktionen nehmen und vor allem die Qualität beim ersten Ballkontakt erhöhen.“ Damit begründete der Trainer die „kleinere“ Aufstellung ab Satz 2. Thomas Erhard – sonst als Libero tätig – ging mit Nick Woronow auf die Außenpositionen. Dirk Händschke, der berufsbedingt kaum noch trainieren kann, sollte die Mitte mit erfahrener Frische beleben. Die Wechsel fruchteten. Keine Eigenfehler, eine stimmungsgeladene Atmosphäre der zahlreichen Zuschauer und den Rest erledigte der Gegner mit zahlreichen Angriffsfehlern. Die Retourkutsche war perfekt: 25:13 und Satzausgleich.