Volleyball läuft nicht immer nach Plan. Und so steht am Ende des Spieltags gegen den Heidelberger TV eine in den Sätzen knappe, aber im Ergebnis deutliche 0:3-Niederlage für die Kampfstörche der VSG Mannheim.

Aus dem Hinspiel wussten wir, dass uns mit dem Tabellenführer der Oberliga Baden eine spielstarke Mannschaft erwarten würde, die unter anderem wegen ihres guten Block-/Abwehrspiels bisher ihresgleichen in der Liga sucht. Nach einem für unseren Geschmack viel zu kurzem Hinspiel, war folglich unser Plan, mit druckvollen Aufschlägen und einer konstanten, geschlossenen Mannschaftleistung den HTV-Mädels die erste Saisonniederlage zu bescheren.

Den besseren Start in Satz eins erwischten allerdings unsere Gastgeberinnen. Wir agierten einfach etwas zu nervös und verschenkten so durch Eigenfehler Punkte an die HTV-lerinnen (2:6). Danach fanden wir besser ins Spiel, trugen jedoch die Hypothek des Rückstands weiter durch den Satz. Während wir gegen andere Gegnerinnen oftmals direkt aus der K1-Situation heraus punkteten, mussten wir uns gegen den hohen Block der Heidelbergerinnen darauf einstellen, Block-Abpraller neu aufzubauen und mit zweiten bzw. dritten Bällen den Abschluss zu suchen. Nicht immer „klebten“ wir hierfür nah genug an unseren Angriffsspielerinnen, um in der Nahsicherung die Bälle noch einmal herauszuholen. Aus diesem Grund konnten die HTV-Mädels den Abstand zu uns wieder vergrößern und sicherten sich den ersten Satz mit 25:19.

In Durchgang zwei waren wir dann von Anfang präsent auf dem Feld und erspielten uns durch klare Aktionen in Angriff und Abwehr einen 8:6 Vorsprung. Diesen mussten wir durch einige Annahmefehler zunächst wieder hergeben (8:10 und 10:15), bevor wir dank einer starken Aufschlagserie von Agnese und einer guten Feldverteidigung wieder auf 20:20 ausgleichen konnten. In dieser Phase war es ein Spiel auf Augenhöhe und doch hatten die HTV-Mädels am Ende eines denkbar knappen Satzes das Glück auf ihrer Seite (23:25).

Der Auftakt in den dritten Satz glich einem Abbild des ersten Satzes. Immer wieder schlichen sich Fehler in unser Spiel ein, wodurch es für uns schwer wurde, genug Druck auf die Gegnerinnen aufzubauen (2:6). Bis die „Kampfstorch-Maschine“ wieder richtig lief, war der Abstand schon auf 6:13 angewachsen. Dennoch zeigten wir noch einmal eine gute Kampfmoral, indem wir uns mit mit einer Aufschlagserie von Lisa bis auf 21:24 heranarbeiteten. Dann schafften es die HTV-Mädels schlussendlich, einen Ball bei uns im Feld unterzubringen und sicherten sich so den Tagessieg.

Wir werden die kommenden zwei spielfreien Wochen nun nutzen, weiter an uns zu arbeiten, um im nächsten Auswärtsspiel gegen Wiesloch wieder zurück in die Siegspur zu finden.

Es spielten: Gaby Christian, Eva Markutzik (ZZ), Kathi Bauer, Agnese Fiori, Anastasia Sumejko (AA), Eileen Schellenberger, Lisa Igel, Kathrin Eggelbusch (MB), Alicia Rose, Maren Greiner (D) und Elena Kappey (L).