17.11.2018: H1 - Blankenloch 3:1 (15:25, 25:9, 25:20, 25:19)

Nach der deutlichen Niederlage von Gastgeber Blankenloch gegen Ettlingen/Rüppurr im ersten Spiel des Tages, erwartete man bei den H1 für das zweite Spiel einen kampfesmüden Gegner, der mit dem Heimspieltag bereits abgeschlossen hatte. Es sollte anders kommen. Die fast vollständige Stammbesetzung rechnete an diesem Nachmittag mit wenig Gegenwehr, wurde dann aber durch einen acht Punkte Rückstand schnell vom Gegenteil überzeugt. Auch mit taktischen Wechseln konnte die bereits taumelnde H1 nicht vom doch sehr deutlichen Satzverlust abgehalten werden (15:25).

Mit einem 3:0 (25:21, 25:23, 25:21) konnten unsere Herren 1 gegen den SSC Karlsruhe 3 den zweiten Sieg im 2. Spiel feiern und liegen nun auf dem 4. Platz der Verbandsliga. Auch dieser Sieg fällt unter die Kategorie Arbeitssieg.
In den ersten beiden Sätzen war die Annahme, die im ersten Ligaspiel noch für Probleme sorgte, vor allem durch Libero Claudio stabil. Eine kämpferische Leistung in der Abwehr sorgte zudem für Aufschwung. Die beiden Sätze wurden mit 25:21 und 25:23 zu Gunsten der Mannheimer entschieden.

Erfolgreicher Saisonauftakt gegen die SG HTV/ USC Heidelberg (22:25, 21:25, 25:20, 25:19, 19:17)!

Im ersten Duell in der Verbandsliga lieferten sich unsere Herren mit den Heidelbergern ein spannendes Auftaktspiel, das in einem Kampfsieg endete. Mit Heidelberg trafen die H1 auf einen starken Gegner mit einem besonders starken Libero. Die anfängliche Unsicherheit in Annahme und Aufschlag sorgte für die 2:0-Satzführung der Hausherren, konnte jedoch in Satz drei abgelegt und bis zum Spielende kontinuierlich verbessert werden. Zum Ende hin verstärkten unsere Herren auch deutlich ihr Blockspiel, auch dank Dirk und Willi über die Mitte. Die guten Entscheidungen von Coach Sebastian Gnieser sorgten mit variablen K1 und K2 Aufstellungen für den letzten Schritt zum Sieg. Weiter so!

Das Duell gegen den direkten Konkurrenten um den Nichtabstieg KIT SC endete für die VSG-Herren mit einer 1:3-Niederlage.

Trotz großer Aufstellungsschwierigkeiten beim Gegner schaffte man es im ersten Satz nicht einen Vorsprung über die Zeit zu bringen.
Satz 2 war geprägt von Nervosität auf Mannheimer Seite und konnte ebenfalls nicht für sich verbucht werden. 0:2-Rückstand, obwohl alle Möglichkeiten vorhanden waren selbst 2:0 in Führung zu liegen. Ein für die Mannheimer gewohnter Spielverlauf in dieser Saison.

Mit dem Rücken zur Wand war der Druck in Satz 3 dann weg. Debütant Alessandro Saitta zog im Zuspiel gekonnt die Fäden, das Side-Out war nicht mehr von leichten Fehlern gestört und der Block besann sich endlich auf seine Fähigkeiten. Außerdem war Malte Kremer im Angriff nicht mehr zu halten. Der Anschluss war hergestellt.

Leider wollten die VSG-Herren in Satz 4 wieder mit dem Kopf durch die Wand, statt selbigen einzuschalten. Aufschlag, Block und Abwehr funktionierten – die Angriffsleistung war jedoch nicht clever genug, um nach einer Aufholjagd zum 20:20 die Wende herbeizuführen. Dazu kam allmählich auch der Kräfteverschleiß, der es dem KIT SC dann leicht machte, den Satz- und Matchgewinn herbeizuführen.

Bereits kommende Woche will man es besser machen und gegen den Heidelberger TV aus der oberen Tabellenhälfte ohne Druck aufspielen. Das Heimspiel beginnt am Samstag, den 11.03.2017 um 16 Uhr in der GBG-Halle.

Siege gegen KappelrodeckEigentlich hätte man nach der bescheidenen Leistung vom vergangenen Wochenende eine ungemütliche Trainingswoche erwartet. Im Dienstagtraining haderte man dann schließlich auch noch mit der glatten Heimniederlage gegen Konstanz. „Da hat man schon die Enttäuschung gemerkt und in dem einen oder anderen hat es gewaltig gebrodelt. Umso wichtiger war es, dass man sich nach dem Training zusammengesetzt hat und die richtigen Schlüsse vor dem nächsten Spiel gezogen hat. Da kamen viele gute Impulse aus dem Team“, fasst Kapitän Florian Wassermann die Aufarbeitung des letzten Spiels zusammen.

Im Duell gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf ließ die H1 zahlreiche Chancen liegen und hätte gut und gerne mit 2:0 Sätzen in Führung liegen können.

Mangelnde Kaltschnäuzigkeit auf Mannheimer Seite ließ die beiden ersten Sätze jedoch jeweils knapp enden, obwohl man zwischenzeitlich ein gehöriges Punktepolster angehäuft hatte. Satz 1: 23:25, Satz 2: 25:23.

Die folgenden Sätze erspielte sich der Gegner früh einen Vorsprung und war insbesondere über seine Außenangreifer sehr erfolgreich. Mannheim konnte dem an diesem Tag nicht genug entgegensetzen und musste sich letztlich mit 1:3 geschlagen geben.

Hat man an diesem Tag Chancen liegen gelassen, sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen, wird die Aufgabe kommende Woche ungleich schwerer. Gegen den designierten Oberligameister aus Kappelrodeck hängen vor allem auswärts die Trauben besonders hoch. Einigkeit herrscht im Vorfeld jedoch darüber, dass man mit mehr Entschlossenheit und mehr Einsatz in dieses Spiel gehen möchte, dann ist für Mannheim auch gegen diesen Gegner etwas möglich.

Die H1 setzt ihre Siegesserie fort und holt weitere zwei Punkte im Abstiegskampf, der sich immer mehr zuspitzt.

Satz 1 glich aus Mannheimer Sicht einem Offenbarungseid. Lethargisch in der Annahme, fehlerhaft im Angriff, kurzum: eine uninspirierte Leistung, die in einem deftigen 25:14-Satzerfolg für die Gäste aus Südbaden mündete.

Taktikfuchs Nando Zinela zog aus diesem Satz jedoch die richtigen Konsequenzen. „Wir mussten das Risiko aus unseren Aktionen nehmen und vor allem die Qualität beim ersten Ballkontakt erhöhen.“ Damit begründete der Trainer die „kleinere“ Aufstellung ab Satz 2. Thomas Erhard – sonst als Libero tätig – ging mit Nick Woronow auf die Außenpositionen. Dirk Händschke, der berufsbedingt kaum noch trainieren kann, sollte die Mitte mit erfahrener Frische beleben. Die Wechsel fruchteten. Keine Eigenfehler, eine stimmungsgeladene Atmosphäre der zahlreichen Zuschauer und den Rest erledigte der Gegner mit zahlreichen Angriffsfehlern. Die Retourkutsche war perfekt: 25:13 und Satzausgleich.

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